PRÄVENTIV UNTERWEGS

Ein besonderer Aktionstag zur Verkehrssicherheit fand am Montag, 9. März, an der Hans-Freudenberg-Schule statt. In Zusammenarbeit mit dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS), Landessektion Nordbaden, hatten zahlreiche Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mithilfe eines Fahrsimulators realitätsnah zu erleben, wie stark Alkohol und Drogen die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen können.
Der Simulator wurde in der Aula der Schule aufgebaut und stieß auf großes Interesse. Mehrere Klassen aus verschiedenen Bildungsgängen nahmen an der Aktion teil, darunter angehende Kfz-Mechatronikerinnen und -Mechatroniker, Klassen der einjährigen und zweijährigen Berufsfachschule sowie Schülerinnen und Schüler aus den Bereichen Elektrotechnik und Industriemechanik. Einige konnten selbst Platz im Simulator nehmen und unter kontrollierten Bedingungen erfahren, wie sich verlangsamte Reaktionszeiten, eingeschränkte Wahrnehmung und Koordinationsprobleme beim Fahren unter Alkoholeinfluss auswirken.
Ziel der Aktion war es, die Jugendlichen frühzeitig für die Gefahren von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Gerade für viele der Teilnehmenden, die sich entweder in der Fahrausbildung befinden oder kurz vor dem Erwerb des Führerscheins stehen, stellte diese praktische Erfahrung eine besonders eindrückliche Ergänzung zur theoretischen Verkehrserziehung dar.
Neben dem Fahrsimulator gab es ein weiteres praxisnahes Angebot: Ein spezieller E-Scooter ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern, ihre Reaktionsfähigkeit und Bremsleistung zu testen. Auch hier wurde deutlich, wie entscheidend Aufmerksamkeit und schnelle Reaktionen für die Sicherheit im Straßenverkehr sind.
Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr verfolgt mit solchen Aktionen das Ziel, die Öffentlichkeit umfassend über die Risiken berauschender Mittel im Straßenverkehr zu informieren. Durch Präventionsveranstaltungen, Fortbildungen und den Einsatz von Fahrsimulatoren leistet der Verband seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit.
Die Veranstaltung an der Hans-Freudenberg-Schule wurde von den teilnehmenden Klassen sehr positiv aufgenommen. So zeigten sich viele Schülerinnen und Schüler beeindruckt davon, wie stark bereits geringe Mengen Alkohol die Fahrleistung beeinflussen können. Die praxisnahe Erfahrung habe ihnen deutlich vor Augen geführt, welche Verantwortung man als Verkehrsteilnehmer trägt. „Wir bedanken uns bei den Organisatoren für die gelungene Durchführung dieses wichtigen Präventionsprojekts, das einen nachhaltigen Eindruck bei den Schülerinnen und Schülern hinterlassen hat und einen wertvollen Beitrag zur Verkehrserziehung darstellt“, so Torsten Nesselhauf, Schulleiter der Hans-Freudenberg-Schule.