
Ein Höhepunkt der MINT-Kooperation zwischen der Hans-Freudenberg-Schule (HFS) und der Dietrich-Bonhoeffer-Schule (DBS) wurde nun am 25. Juni erreicht: der gemeinsame Start eines Stratosphärenballons mit gemeinsam entwickelter Elektronik an Bord. Nach intensiven Vorbereitungen am Payload, der Konstruktion der Aufhängung und Startvorbereitungen auf der Wiese der DBS, liefen die Sensoren und Sender und bei sehr sommerlichen Temperaturen konnte der Ballon in den blauen Himmel Richtung Osten verabschiedet werden. An Bord waren mehrere ganz besondere Experimente – die Schüler des Technischen Gymnasiums Jannis Brüggemann und Eric Krauth konstruierten eine Sendeanlage, die Livebilder aufnehmen und per UKW zu Boden senden kann. Mit einer Reichweite von mehreren 100 km erreichten uns viele Empfangsberichte mit Livebildern unserer Sonde, teilweise sogar aus dem Ausland. Noch in 30km Höhe waren die Signale deutlich zu empfangen, und deutschlandweit tauschte sich die Community über ihre Erfolge beim Empfang des Weinheimer Experiments aus. Ein weiteres Funkexperiment, nämlich die Elektronik, welches die 10-Klässer der DBS bei uns in zwei Workshops gebaut und programmiert haben, flog ebenfalls mit und konnte aus der Stratosphäre Live-Temperaturdaten direkt ins Internet funken. Mit an Bord war ein Prototyp eines von den Schülern der HFS-Eingangsklasse Florian Maus und Oliver Barenbrügge entwickelten CO2-Messgeräts, das die Werte des Treibhausgases bis in extremen Höhen vermisst. Die Flugroute führte den Ballon bis nach Neustadt/Aisch, wo sich der Fallschirm auf einem Hausdach verhakte und die Sonde leicht zugänglich im Vorgarten baumelte. Am Ende des Tages waren alle sehr stolz auf ihr ‚himmlisches‘ Projekt.






